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Münzen im Kuvert

Versand von Münzen und Medaillen

Auch wenn es nach den Bedingungen der Post nicht zulässig ist, so werden Münzen und Medaillen von geringem Wert im Allgemeinen eben doch per Brief verschickt. Und nicht selten werden im Ausland ersteigerte Auktionsartikel immer noch mit Bargeld bezahlt.

Aber keinesfalls darf man Münzen lose in Briefumschläge stecken, denn das geht mit größter Wahrscheinlichkeit schief! In den Sortieranlagen der Post werden solche Briefe schlichtweg zerrissen. Da der Inhalt verboten ist und gar nicht in einem solchen Brief hätte sein dürfen, kann es Ärger mit der Post geben. Das Argument, der Käufer hätte (bei Kauf von privat) das Versandrisiko zu tragen, trifft hier nicht zu. Der Käufer schaut bei Verlust der Sendung zwar in die Röhre, für eine sachgerechte Verpackung ist aber der Verkäufer (Versender) verantwortlich.

Sicherer sind dagegen stabile Pappkuverts, wie man sie früher zum Versand von Disketten benutzt hat und heute für CDs und DVDs immer noch benutzt. Die sind robust und der Inhalt läßt sich auch nicht ertasten. Eine andere Möglichkeit ist ein Pappdeckel, den man zusammenklappt und rundherum zuklebt., aber dann sollte auch sichergestellt sein, dass der Inhalt die Seitenkante nicht durchschlagen kann.

Beim Versand größerer Sammlungen darf beim Paketversand - wie schon auf der Hauptseite beschrieben - der Wert  500 € je Paket nicht übersteigen. Ist der Wert höher, kann man die Sendung auf zwei oder mehr Pakete aufteilen. Aber: sie dürfen nicht gleichzeitig am selben Tag dem gleichen Empfänger geschickt werden! Das erste Paket verschickt man also heute, das zweite morgen.